Am ersten Januar diesen Jahres habe ich mir das letzte mal meine Haare mit Shampoo gewaschen.

Drei Monate nur Wasser, Kaffee, Mehl und Essig habe ich hinter mir- eine Reise die es verdient geteilt zu werden. Kürzlich habe ich noch etwas Unmut in diesem Instagram Post durchscheinen lassen – und nein ich habe immer noch keinen Masterplan, DAS Rezept oder die totale Kontrolle. Ich habe Fortschritte, von denen ich euch berichten kann und Entwicklungen, die ich mit euch teilen will.

 

P1070827-1

 

  1. Talgiger Ansatz

 

Hab ich immer noch – haha. ABER kein Vergleich zum Anfang. Zu Beginn war das echt eine feste, fast steife und unangenehme Schicht auf den Haaren. Wenn meine Haare nass waren haben die feste gepappt an meiner Kopfhaut gelegen und trocken wars dann halt fettig. Das ist dann so gaaaaanz ganz langsam besser geworden – gelernt habe ich Geduld.

P1070839-1

  1. Was ?

Kaffee: Viele haben mir erzählt, dass am Anfang die Haare und Kopfhaut unangenehm riechen würden – dass habe ich dank Kaffeesatz übersprungen. Ich hab meine Haare also ganz normal nass gemacht und dann den Kaffeesatz auf meinen Haaren verteilt und einmassiert wie Shampoo.

Schwierig war die Kombi aus Talg im Ansatz und Kaffee – also ganz hab ich den kaum bei meinen Locken rausbekommen, der Peeling Effekt und der angenehme Geruch haben in dem Fall aber dann als Vorteile überwogen.

Nix: meiner China Reise und einem Kaffee Budget leck geschuldet habe ich dann knapp 4 Wochen meine Haare nur mit Wasser gewaschen. Zustand blieb unverändert, Talg im Ansatz aber wie schon HIER beschrieben, ein tolles Haar und Kopfhaut Gefühl sowie geschmeidige Spitzen. Leider habe ich in dieser Zeit Kalkablagerungen oder so auf meiner Kopfhaut bekommen, was sehr unschön war!

Roggenmehl und Apfelessig:

P1070852

Auf diese Kombo werden ja auf Social Media Loblieder gesungen – mein Fazit: geeeht so. Ansatz ist besser geworden, liegt entweder an der Zeit von 3 Monaten oder tatsächlich dem Roggenmehl? Der Essig ist toll – ich mach immer eine 1:10 Mischung in einem Wasserglas und wasche meine Haare nach der Dusche mit dieser Essig Rinse nach. Danach fühlen sich die Haare echt weich an und glänzen ( obig genannte Ablagerungen sind übrigens verschwunden – schiebe ich auf den Essig ) dem Roggenmehl mische ich eine Masse, die sich wie ne Maske anfühlt, und benutze sie vom Handling wie Shampoo.

 

 

 

  1. Fazit?

Immer noch nicht am Ziel, aber auf gutem Weg. Der fettige Ansatz scheint echt immer weniger zu werden, ist aber noch da. Da ich teilweise immer noch Probleme mit meiner juckenden Kopfhaut habe, meide ich vorerst Haarseifen, auch wenn ich auf Instagram ein paar echt tolle Produkt Tipps bekommen habe, die ich euch hier mal zusammengefasst habe:

Steffies Hexenküche | Lamazuna Produkte| Lush: die Soak and Float Shampoo Bar | von Savion feine Seifen die Lavaerde Seife  | „Seife und mehr“ aus Bamberg

P1070787-1

Ich für mich, habe beschlossen, solange durchzuhalten, bis ich es wirklich geschafft habe, meine Haare in einen „normal“ Zustand zu transformieren, denn es scheint mir einfach am natürlichsten und besten für meine eh schon empfindliche Kopfhaut, das ganze Mutter Natur regeln zu lassen.

 

Habt einen wundervollen Tag und lasst mir gerne Erfahrungen und Gedanken da

Posted by:franzi slows down

Textile Engineering and Sustainable Blogging with focus on slow fashion

10 Antworten auf „No Poo – ein drei Monats Update

  1. Ich hätte lush wahrscheinlich eh nicht gekauft, aber danke für deine erfahrung! Ich hab auch sehr oft Probleme mit meiner empfindlichen kopfhaut und bin dankbar jeder unangenehmen überaschung aus dem weg gehen zu können.. Hm naja die eingewöhnung mag umständlich sein, aber das waschen an sich ja nicht 🙂

    Gefällt mir

  2. Von Lush kann ich nur abraten; das hat meine empfindliche Kopfhaut völlig zum Ausrasten gebracht. Allerdings vertrage ich auch keine konventionellen Tenside.
    Genau deshalb überlege ich auch immer wieder No Poo auszuprobieren, aber es erscheint mir dann doch immer viel zu umständlich.

    Gefällt 1 Person

  3. Sehr spannend zu lesen – ich werde dieses Experiment auf jeden Fall auch noch starten eines Tages, weil ich es echt faszinierend finde! Bin momentan aber mit dem Shampoo von Sante ganz zufrieden. 🙂 Auf den Fotos sieht man übrigens gar nichts von deinen Ansatz „Problemen“!
    Liebe Grüße,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

    Gefällt mir

  4. Oh, danke dass du deine Erfahrungen teilst! Das mit dem fettig und trocken hab ich gott sei dank nicht, aber probier doch tatsächlich das mit dem Essig mal aus! Du kannst mich ja mal gerne auf dem laufenden halten, wie sich die sache bei dir entwickelt! 🙂

    liebe grüße

    Franzi

    Gefällt mir

  5. No Poo habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert, aber ein ShampooBit von Rosenrot (Orange-Salbei für fettige bis juckende Kopfhaut), das mir echt gut gefällt 🍃 Als nächstes probiere ich dann ein festes Shampoo von Lamazuna aus, das ich im Ausverkauf günstiger bekommen hab‘ 😉
    Liebe Grüße,
    Sonja

    Gefällt mir

  6. Liebe Franzi,
    danke für den interessanten Bericht! Ich verzichte selber seit kurzem auf herkömmliches Shampoo und wasche meine Haare nun mit einer speziellen Seife von Manna. Auch ich habe festgestellt, dass die Haare wohl eine ganze Weile brauchen, sich „umzugewöhnen“, also die Talgproduktion zu regulieren. Meine Haare werden am Ansatz schneller fettig, der Rest ist knochentrocken 😦 Meine Devise: abwarten und Tee trinken. Die Roggenmeh/Essig-Kombi klingt spannend, ich werde das gleich mal probieren!

    Liebe Grüße und ein schönes, slowes Osterfest wünscht Dir
    Jasmin

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.